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AGATHE kommt

Die Landesregierung in Thüringen erweitert das Programm AGATHE. Dieses Angebot unterstützt ältere Menschen dabei, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen. 

Zwei Frauen, eine alt und eine jung, sitzen auf einer Parkbank zusammen. Die Junge zeigt der Älteren etwas in ihrem Handy.
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Fast flächendeckend

Zu den bisherigen Standorten von AGATHE sind in diesem Frühjahr mit den Landkreisen Weimarer Land und Wartburgkreis zwei weitere Regionen innerhalb des Freistaats dazu gekommen. Aktuell gibt es AGATHE jetzt in 16 Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten. Nur in den Städten Suhl und Weimar sowie den Landkreisen Greiz und Eichsfeld fehlt dieses Angebot noch.

Mehr Lebensqualität

2021 ins Leben gerufen, ist es das Ziel des Landesprogramms, älteren Menschen wohnortnahe Unterstützung im Alltag anzubieten. Bei AGATHE arbeiten ausschließlich Fachkräfte, die die Seniorinnen und Senioren zu den Themen beginnende Pflegebedürftigkeit, Einsamkeit, Unterstützung im Haushalt, barrierefreier Umbau der Wohnung und bei finanziellen Problemen beraten. Dabei weisen die AGATHE-Mitarbeitenden auch auf Institutionen und Angebote hin, wo sich Betroffene zusätzlich Rat und Hilfe holen können oder die Möglichkeit haben, neue Kontakte zu knüpfen, um drohender Einsamkeit zu entgehen. Alle diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren zu verbessern. Im Freistaat leben etwa 214.000 Menschen im Alter von 63 und mehr Jahren.

Finanzierung vorerst sicher

Mit dem Ausbau von AGATHE reagiert das Land auf die hohe Nachfrage und die bislang durchweg positive Resonanz und hat für die Finanzierung des Programms im Doppelhaushalt 2026/2027 rund 4,8 Millionen Euro für dieses Jahr und für 2027 rund 5,9 Millionen Euro vorgesehen.