VdK spricht sich für Stärkung der gesetzlichen Rente aus
Bei der VdK-Fachtagung der Versichertenältesten und -berater hielt der Landesvorsitzende des VdK Hessen-Thüringen, Paul Weimann, ein leidenschaftliches Plädoyer für die gesetzliche Rente.
„Die gesetzliche Rente ist ein fester Bestandteil unserer Demokratie“, sagte Weimann. „Sie ist der Schwerpunkt der Altersversorgung.“ Die Altersversorgung könne nicht mit einer kapitalgedeckten Rente gesichert werden. Um die gesetzliche Rente zu stärken, sollten vielmehr auch Selbstständige, Abgeordnete und Beamte in die staatliche Rentenversicherung einzahlen.
Bei der diesjährigen VdK-Fachtagung der Versichertenältesten und -berater am 26. August in Großenlüder standen die Pläne der Bundesregierung für eine Rentenreform im Mittelpunkt. Zur Einführung in die Thematik erläuterte Klaus Overdiek, Bundesvorsitzender der BfA-DRVkurz fürDeutsche Rentenversicherung-Gemeinschaft und Vorstandsmitglied der Deutschen Rentenversicherung Bund (Gruppe der Versicherten), die aktuellen Entwicklungen in der gesetzlichen Rentenversicherung. In diesem Rahmen stellte er die wichtigsten der 33 Vorschläge vor, die die Rentenkommission Bundessozialministerin Bärbel Bas zur Reform der gesetzlichen Externer Link:Rentenversicherung vorgelegt hat.
Im Anschluss folgte eine Bewertung der Empfehlungen der Rentenkommission durch Michael Popp, Referent für Alterssicherung und gesetzliche Unfallversicherung des Sozialverbands VdK Deutschland. Der Sozialverband VdK sieht die Empfehlungen der Alterssicherungskommission als wichtigen Schritt an, um das Vertrauen in die gesetzliche Rente zu stärken. Allerdings lehnt der Verband etwa eine schnelle und ersatzlose Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren sowie höhere Abschläge bei vorgezogenen Altersrenten ab.