Weilburger Schloss
© Gerald Groh

Willkommen beim VdK-Kreisverband Oberlahn

Sehr geehrte Gäste,

zu keiner Zeit waren soziale Themen so aktuell auf der Tagesordnung alltäglicher Diskussionen wie gegenwärtig! Vielen Menschen in unserem Land spüren die stärker gewordene soziale Kälte und benötigen die Hilfe von Wohlfahrtsverbänden, sei es durch konkrete Hilfe oder auch nur Beratung.

Seit vielen Jahren ist der Sozialverband VdK in diesen Bereichen aktiv und leistet seinen Mitgliedern Hilfestellung und Unterstützung in allen sozialen Belangen. Im Kreisverband Oberlahn leben wir darüber hinaus ein solidarisches und geselliges Miteinander.

Wir wollen die Einwohner unserer Ortsgemeinden über aktuelle soziale Themen informieren. Dies geschieht durch Vortragsabende und Info-Veranstaltungen oder durch Tagesausflüge, aber auch hier im Internet.

Unser Ziel ist es, Sie über einen dieser Wege zu erreichen und für unsere ehrenamtliche Arbeit und Aktivitäten zu werben.

Schauen Sie regelmäßig vorbei! Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich einfach über das Kontaktformular.

Beratung vereinbaren

Über uns

Der Kreisverband Oberlahn ist einer von 57 Kreisverbänden in Hessen-Thüringen, mit mehr als 5.700 Mitgliedern in 39 Ortsverbänden.

Wir engagieren uns ehrenamtlich in der Beratung unserer Mitglieder und unterstützen sie bei der Wahrung ihrer Interessen im Sozialrecht. Unsere Hilfe geht von der Antragstellung bis zum Klageverfahren, sofern wir eine Aussicht auf Erfolg sehen.

Wir beraten unsere Mitglieder kostenlos bei der Erstellung von barrierefreiem Wohnraum. Den Kommunen stehen wir beim Ausbau von barrierefreien Haltestellen des ÖPNV, in der barrierefreien Straßengestaltung, bei einer grundhaften Sanierung und bei der Umsetzung der Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden beratend zur Seite. Hierzu gibt es vom VdK die Auszeichnung »barrierefrei erbaut«.

Unser ehrenamtliches Engagement heißt Förderung der Teilhabe im Alltag und bedeutet Eigenständigkeit, Freiheit und Selbstbewusstsein für die Betroffenen.

Es gibt Menschen, die benötigen, für die Bewältigung ihres Alltages vom Aufstehen bis zum ins Bett gehen Unterstützung. Mit einer Assistenz, einem ständigen Begleiter an ihrer Seite, bewältigen sie ihren Alltag. Diese Menschen bleiben eigenständig, sind selbstbewusst und können ihre Berufsziele verwirklichen. Sie nehmen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teil und haben Spaß in ihrer Freizeit. So leben und erleben wir Inklusion.

Inklusion heißt auch, Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben auf der Grundlage der Gleichberechtigung mit anderen zu realisieren.

Dementsprechend kann unser Anspruch nur sein, sie künftig im ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Dafür kämpfen wir.

Behinderte Menschen haben das Recht auf Arbeit, die sie frei gewählt oder angenommen haben, um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Einer Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt steht nur ihre Behinderung im Wege, denn die Qualität ihrer Arbeit ist hochwertig und entspricht den geforderten Qualitätsstandards der Unternehmen, für die sie arbeiten. Unternehmer, die den Schritt gewagt haben, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen, sprechen offen über die Zunahme an sozialer Kompetenz in ihren Unternehmen.

Wir engagieren uns für Frauenrechte.

Von Beginn an tragen die Frauen im VdK dazu bei, dass die soziale Gerechtigkeit einen hohen Stellenwert im Verband hat. Sie kämpfen gemeinsam mit uns, wenn es um sozialpolitische Forderungen geht, deren Erfüllung wir von der Gesellschaft und der Politik erwarten.

Frauen haben durch die Kindererziehungszeiten Nachteile in ihrem Berufsleben und vor allem in der Rente. Angesichts dessen befürworten wir die Forderung des VdK-Bundesverbandes nach der Grundrente. Deshalb stehen wir gemeinsam für die Forderung der Lohngerechtigkeit „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ein.

Wir kämpfen für die Beseitigung der Altersarmut durch die Politik.

In der kommunalen Sozialpolitik kämpfen wir für
• die Verbesserung der ärztlichen Versorgung,
• die Verbesserung der Anbindung an den ÖPNV,
• die Verbesserung der Barrierefreiheit,
• mehr bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum,
• mehr Frauenhäuser, um Frauen besser vor häuslicher Gewalt zu
• schützen,
• mehr Inklusionsveranstaltungen in Freizeit und Kultur,
• Inklusions- und Seniorenspielplätze, wo Spielgeräte für die Förderung der kognitiven Fähigkeiten in verschiedenen Altersklassen eingesetzt werden, u. v. m.

Wir setzen uns ein für Demokratie, Respekt und Menschenwürde

Wir stehen für eine menschliche Gesellschaft, für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit, für ein Land, in dem schwache Menschen Schutz erfahren, und Solidarität zwischen Jung und Alt, Arm und Reich, Gesunden und Kranken stattfindet.

Artikel 1 des Grundgesetzes besagt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Würde bedeutet, nicht ausgeschlossen zu sein und nicht weniger Rechte und Teilhabe als andere zu genießen. Würde bedeutet auch Respekt, soziale Ordnung und Sicherheit. Viele Menschen sehen diese Werte bedroht. Es gibt soziale und kulturelle Entfremdungsprozesse, reale Zukunftsängste vor Altersarmut und vor einem sozialen Abstieg. Und es gibt den Wunsch nach ausreichender Bildung und Teilhabe für die Kinder sowie nach einer menschenwürdigen Pflege. Bei vielen Menschen wachsen das Gefühl der Ohnmacht und die Angst um die eigene Stellung in der heutigen Gesellschaft. Die Ursachen sind für die Betroffenen oft nicht genau erkennbar.

Aus diesem Umstand wurde in der Vergangenheit und wird auch jetzt versucht, politisch Stimmung zu erzeugen und davon zu profitieren. In den vergangenen Jahrzehnten wurden immer wieder Ost und West, Alt und Jung, Deutsche und Menschen anderer Nationen sowie Kranke und Gesunde gegeneinander ausgespielt. Nationalismus und nationale Abschottung wird als Lösung angeboten. Wenn Demagogen ihr Weltbild in Vereinfachung präsentieren, dann braucht es Differenzierung und genaue Beobachtung. Wer Menschen aufgrund ihrer Herkunft den Respekt versagt, sie wegen ihrer sozialen Situation oder Behinderungen verhöhnt und beschimpft, wer ihnen permanent belastende und kränkende Eigenschaften zuschreibt, der schiebt sie an den Rand der Gesellschaft. Er spaltet unser Land. Hass ist nicht einfach da. Hass wird gemacht.

Menschen in ganz Deutschland haben deutlich gemacht, dass Demokratie, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit unverrückbare Werte unserer Gesellschaft sind. Die Zivilgesellschaft zeigt, dass unsere Demokratie lebt und wehrhaft ist. 

Deshalb stehen wir, gemeinsam mit unseren Mitgliedern, für Demokratie, Grund- und Menschenrechte, Respekt und ein Miteinander. Wir stehen gegen Diskriminierung, Feindseligkeit und Ausgrenzung.

Dabei zählt für uns:

Wir lassen keinen allein, für uns ist jeder wichtig!

Für die Gründer unseres Verbandes stand neben allen sozialrechtlichen Fragen auch die Menschlichkeit im Mittelpunkt ihres Handels. So profitieren unsere Mitglieder von Informationsveranstaltungen rund ums Sozialrecht.

Wir organisieren Genesungsbesuche nach Krankenhausaufenthalten, fördern die Nachbarschaftshilfe, und gestalten gemütliche Kaffeenachmittage, Ausflüge und Stammtische für unsere Mitglieder.

Haben wir Ihr Interesse am Ehrenamt geweckt?

Wenn Sie sich ehrenamtlich engagieren möchten, fördern wir Sie durch unsere Ehrenamtsakademie, wo Sie Seminare zur Vorbereitung auf die Arbeit im Ehrenamt nutzen können.

Zudem erhalten Sie eine Ehrenamtscard des Landes Hessen, mit der Sie Vergünstigungen in Anspruch bei Unternehmen oder öffentlichen Trägern nehmen können.

Mehr als 75 Jahre Erfahrung im Ehrenamt und in der Beratung zahlen sich aus!

Der Sozialverband VdK erfreut sich wachsender Beliebtheit, was sich in den Mitgliederzahlen widerspiegelt.
Deutschlands größter Sozialverband zählt bundesweit mehr als 2,2 Millionen, in Hessen-Thüringen sind es 290.000 Mitglieder.

Werden Sie Mitglied im Sozialverband und unterstützen Sie uns.

Vielen Dank und bleiben Sie gesund!

Ihr VdK Kreisverband Oberlahn.

Wo Sie uns finden

KontaktVdK-Kreisgeschäftsstelle Oberlahn

Frankfurter Str. 33 (DRK), 35781 Weilburg/Lahn
Telefon: 06471 7132 06471 7132 E-Mail: beratung.kv-oberlahn@vdk.de

Sprechzeiten

Zu den Kernaufgaben des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen e. V. gehört die Beratung und gerichtliche Vertretung der Mitglieder in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten. Egal, ob es sich um einen Antrag, einen Widerspruch oder eine Klage vor den Sozialgerichten handelt, der VdK berät und vertritt seine Mitglieder in allen Fragen des Sozialrechts.

Beratung nur nach Terminvereinbarung!
Telefonische Terminvergabe:

Montag: 9.00–12.00 und 14.00–18.00 Uhr
Donnerstag: 9.00–12.00 und 13.00–16.00 Uhr
oder per E-Mail: beratung.kv-oberlahn@vdk.de

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Das Vorstandsteam sorgt in der Gemeinde für ein lebendiges Miteinander.

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