Orts- und Gebäudebegehung in Bersrod
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Gemeinsam Barrieren abbauen: VdK Bersrod setzt Zeichen für Inklusion
BERSROD. Inklusion ist kein abstraktes Konzept, sondern beginnt vor der eigenen Haustür. Unter diesem Leitgedanken lud der VdK-Ortsverband am 07. Mai zu einer umfassenden Orts- und Gebäudebegehung ein. Anlass war der „Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“. Trotz der kühlen Witterung folgten rund 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des öffentlichen Lebens der Einladung, um die Barrierefreiheit in Bersrod auf den Prüfstand zu stellen.
Dass das Thema Barrierefreiheit im Dorf tief verwurzelt ist, zeigte die Besetzung der Gruppe: Neben Mitgliedern des VdK nahmen auch Vertreter des Ortsbeirates, der Kirche, der Vereine sowie der Seniorengemeinschaft der Kerngemeinde und des OT Bersrod teil. Unterstützt wurde die Aktion im Rahmen des bundesweiten Protesttages nicht nur vom Sozialverband VdK, sondern auch von der Aktion Mensch.
Während des Rundgangs wurden zentrale öffentliche Gebäude und Wege im Hinblick auf ihre Zugänglichkeit kritisch bewertet. „Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht und ein Gewinn für uns alle – egal ob für Menschen mit Behinderung, Senioren oder junge Eltern mit Kinderwagen“, so der Tenor der Teilnehmer.
An verschiedenen Stationen im Ort wurde deutlich, wo Bersrod bereits gut aufgestellt ist und wo „Stolpersteine“ – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne – den Alltag erschweren. Die Vertreter von Kirche und Seniorengemeinschaft brachten hierbei wertvolle Praxiserfahrungen ein, während der Ortsbeirat die Impulse direkt für die kommunalpolitische Arbeit aufnahm.
Die Erkenntnisse des Tages wurden vom VdK sorgfältig dokumentiert und sollen als Grundlage für zukünftige Gespräche mit der Politik und Gemeindeverwaltung dienen.
Die Resonanz auf die Begehung zeigt deutlich: Das Bewusstsein für ein barrierefreies Bersrod ist vorhanden. Der VdK-Ortsverband wertet die Veranstaltung als vollen Erfolg und als wichtigen Schritt, um die Gleichstellung behinderter Menschen im ländlichen Raum voranzutreiben. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger war ein eindrucksvolles Plädoyer für ein solidarisches und barrierefreies Miteinander.