Busfahrt nach Frankfurt zur Ausstellung über barrierefreies Wohnen und Leben
Veranstaltungsinformationen
Wann?
Wo?

"In einer Modellwohnung werden verschiedene Lebensbereiche, deren jeweilige Anforderungen an Menschen mit Beeinträchtigungen, sowie entsprechende Lösungsvorschläge für ein barrierefreies und selbstbestimmtes Leben präsentiert. Gleichzeitig bekommen Besucher*innen Einblicke in die Welten und die Kultur der Gehörlosen und Schwerhörigen.
Auf rund 200 m² Ausstellungsfläche, die barrierefrei zugänglich ist, können Ratsuchende, Interessierte und Fachpublikum Beispiele zur Wohnraumanpassung, Hilfsmittelversorgung und zu assistiven Technologien kennenlernen. Darüber hinaus gibt die Ausstellung einen Überblick zur Geschichte der Gehörlosen. Besucher*innen können die Entwicklung von der ersten Hörhilfe bis hin zum modernen Cochlea-Implantat bestaunen.
Mit Hilfe von Simulationsmaterialien können unsere Besucher*innen am eigenen Körper erfahren, wie es ist auf Barrieren zu stoßen. Die Ausstellung dient somit nicht nur der Informationsvermittlung, sondern sie bietet auch Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem eigenen und dem gesellschaftlichen Bild von Beeinträchtigung. Dadurch eröffnen sich weitere Chancen für ein inklusives Miteinander."
Quelle:
Über den obigen Link lässt sich die Ausstellung auch virtuell besuchen, um sich einen Eindruck zu verschaffen, was dort geboten wird.
Bericht von der Veranstaltung:
OV-Vorsitzender und Busfahrer Hubert Horvath holte die insgesamt 20-köpfige Reisegruppe in den einzelnen Ortsteilen von Mengerskirchen ab und so kamen die Teilnehmer gut in Frankfurt an. Die Ausstellung öffnete pünktlich um 11:00 Uhr und wir wurden in 2 Gruppen von den Mitarbeiterinnen des VdK Frankfurt durch die Ausstellung geführt. Es war äußerst interessant zu erfahren, welch vielfältige Hilfsmittel für die verschiedensten Behinderungen erhältlich sind, wenn man dies weiß und danach fragt. Angefangen von bedarfsangepassten Bestecken und Geschirr über automatische Herdabschalteinrichtungen, Falttüren, behindertengerechten Duschen und Bädern, höhenverstellbaren Wasserhähnen, Küchenarbeitsplatten mit eingebauten Kochflächen, die auch von sehbehinderten Menschen aufgrund von Sprachansage bedient werden können, bis hin zum treppensteigenden Rollstuhl. Die beiden Damen führten sehr viele Einrichtungen im Einzelnen mit enormer Fachkenntnis vor und so konnte z.B. ein Pflegebett getestet werden, in dem eine pflegebedürftige Person automatisch zur Bettaußenseite hin gedreht und anschließend neben dem Bett aufgerichtet werden kann. Selbst KI-gesteuerte Kuscheltiere wurden vorgeführt.
Zudem konnten Brillen und Kopfhörer getestet werden, die den Besuchern vermittelten, wie eingeschränkt man mit entsprechenden Behinderungen ist.
Es war erstaunlich zu erfahren, welche bedarfsgerechten Hilfsmittel und Gerätschaften für die verschiedensten Anforderungen verfügbar sind, über die selbst Fachberater in Sanitätshäusern häufig keine Kenntnis haben.
In diesem Zusammenhang wiesen die beiden Damen auf unseren neuen Wohnraumberater Alwin Schäfer aus Dillhausen hin, der sich in einer umfassenden Schulung eine hohe fachliche Kompetenz erworben hat und nicht nur für den VdK Oberlahn, sondern auch als Berater für die Gemeinde Mengerskirchen zur Verfügung steht.
Nach dem Besuch der Ausstellung hatten wir schließlich noch Zeit für den Besuch des Frankfurter Weihnachtsmarkts, bevor uns Hubert dann wieder sicher nach Hause brachte.