Kategorie Kreisverband Gelnhausen

VdK Sozialpolitischer Neujahrsempfang am 11. Januar 2025 im Dorfgemeinschaftshaus Gelnhausen-Höchst

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Gäste © VdK

VdK Sozialpolitischer Neujahrsempfang 

Der Sozialpolitische Neujahrsempfang des VdK-Kreisverbands Gelnhausen war ein voller Erfolg. Zahlreiche Gäste, darunter Vertreter aus Politik und Gesellschaft, versammelten sich am Samstag, den 11. Januar 2025, im Dorfgemeinschaftshaus Gelnhausen-Höchst, um die sozialpolitischen Themen des Jahres 2025 zu erörtern.

Auf Einladung des VdK-Kreisverbands nahmen unter anderem der 1. Kreisbeigeordnete Andreas Hofmann, der Bürgermeister der Stadt Gelnhausen Christian Litzinger, der Bürgermeister des Freigerichts, Herr Gogel, sowie die Gemeindevertreterin aus Linsengericht, Frau Rost, an der Veranstaltung teil. Zudem waren die Wahlkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlbezirk Main-Kinzig-Kreis 174 zu Gast.

VdK-Kreisvorsitzender Achim Garde betonte in seiner Eröffnungsansprache die Bedeutung des kontinuierlichen Dialogs mit den kommunalen Spitzenverbänden wie dem Landrat, dem 1. Kreisbeigeordneten und den Bürgermeistern. Besonders wichtig sei es, gemeinsam Lösungen für die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitssystem zu finden. Unterstrichen wurde dies durch beeindruckende Videobeiträge der VdK-Bundesvorsitzenden Verena Bentele, die die schwierige Lage im Gesundheitssystem verdeutlichten. Herr Garde stellte dabei auch die Lösungen vor, die der VdK als notwendig erachtet, um das Gesundheitssystem zu entlasten und zukunftsfähig zu gestalten. Die anwesenden Gäste applaudierten wiederholt den Aussagen des VdK-Vorsitzenden.

In seiner Ansprache ging der VdK-Bezirksverbandsvorsitzende Jürgen Kremser auf die bevorstehende Bundestagswahl ein und erläuterte die Positionen des Landesvorstands des VdK Hessen-Thüringen e.V. zu zentralen sozialpolitischen Themen, insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung.

Besonders aufschlussreich war die Rede von Andreas Hofmann, 1. Kreisbeigeordneter des Main-Kinzig-Kreises.  Herr Hofmann gab Einblicke in die Entwicklungen im Gesundheitswesen der Region und die damit verbundenen finanziellen Herausforderungen. Auch wenn die aktuellen Gesetzesbeschlüsse des Bundestages unter der Leitung von Bundesgesundheitsminister Dr. Karl Lauterbach noch keine spürbaren Auswirkungen auf den Main-Kinzig-Kreis zeigten, wurde die Problematik des Pflegekräftemangels und die unzureichende Versorgung in Kliniken und Altenpflegeheimen betont. Der VdK fordert weiterhin eine nachhaltige Reform, um diese Defizite zu beheben.

Die Bundestagswahlkandidaten der Parteien hatten anschließend Gelegenheit, sich vorzustellen und Fragen von Achim Garde zu beantworten. Besonders bei der Frage der einheitlichen Krankenversicherung gab es unterschiedliche Meinungen. Während die Kandidaten von FDPkurz fürFreie Demokratische Partei und CDUkurz fürChristlich Demokratische Union das bestehende System bevorzugten, zeigten die anderen Kandidaten Interesse an der vom VdK geforderten Einführung einer einheitlichen Rente und Krankenversicherung. Diese Diskussion verdeutlichte, dass noch viel Arbeit notwendig ist, um diese wichtige sozialpolitische Forderung in die Tat umzusetzen. Der VdK wird weiterhin genau beobachten, wie sich die politische Debatte entwickelt.

Abschließend fand die Veranstaltung ihren gemütlichen Ausklang mit einer deftigen Kartoffel-Linsensuppe und Würstchen, bei der sich die Gäste in persönlichen Gesprächen austauschten. Der VdK-Kreisverband Main-Kinzig blickt auf einen erfolgreichen Neujahrsempfang zurück und wird auch weiterhin aktiv für die Interessen von Menschen mit Behinderungen, chronisch Kranken und sozial Benachteiligten kämpfen.

Wenn auch Sie gegen den Sozialabbau sind und die Grundforderungen des VdK Sozialverband unterstützen möchten, dann können Sie gerne Mitglied für nur 5,50 € pro Monat werden.

Pressekontakt:
VdK-Kreisverband Gelnhausen