Kategorie Ortsverband Idstein

14. Nassauer Nachmittag des VdK-Ortsverbandes Idstein

Es werden Gäste des "Nassauer Nachmittags" gezeigt
Nassauer Nachmittag - ein Ort der Begegnung © VdK-Ortsverband Idstein

14. „Nassauer Nachmittag“ des VdK-Ortsverbandes Idstein

Gemeinschaft, soziale Gerechtigkeit und klare politische Forderungen

Der 14. „Nassauer Nachmittag“ des VdK-Ortsverbandes Idstein erfreute sich am vergangenen Sonntag erneut einer außerordentlich guten Resonanz. Zahlreiche Mitglieder und Gäste waren der Einladung gefolgt und erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag, bei dem Geselligkeit, leckeres Essen, musikalische Unterhaltung, Information und sozialpolitische Themen gleichermaßen im Mittelpunkt standen.

Der VdK-Ortsverband Idstein zählt inzwischen fast 660 Mitglieder und ist damit ein wichtiger Ansprechpartner für soziale Fragen in der Region. In seinem Grußwort würdigte der CDUkurz fürChristlich Demokratische Union-Landtagsabgeordnete André Stolz ausdrücklich die Arbeit des Sozialverbandes VdK. Gerade im Einsatz für soziale Gerechtigkeit komme dem Verband eine wichtige Rolle zu. Der VdK sei nicht nur Interessenvertreter seiner Mitglieder, sondern auch ein notwendiger Mahner, der auf gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam mache und politische Verantwortung einfordere. Besonders hob Stolz das ehrenamtliche Engagement des Vorstandes des Idsteiner Ortsverbandes hervor.

Stadtverordnetenvorsteher Thomas Zarda schloss sich in seinem Grußwort den Ausführungen des Landtagsabgeordneten in weiten Teilen. Beide würdigten die Bedeutung des VdK für das gesellschaftliche Leben in Idstein und dankten dem Ortsverbandsvorsitzenden Alfred Strauß ausdrücklich für sein langjähriges Engagement. Strauß steht seit inzwischen fast 16 Jahren an der Spitze des Ortsverbandes und hat dessen Entwicklung in dieser Zeit maßgeblich mitgeprägt.

Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war das Kurzreferat des VdK-Landesvorsitzenden Paul Weimann. Er stellte zentrale sozialpolitische Forderungen des VdK auf Landes- und Bundesebene vor. Einen Schwerpunkt seines Referates bildete dabei die Pflegeversicherung. Der VdK fordert eine Weiterentwicklung hin zu einer Pflegevollversicherung, die Pflegebedürftige und ihre Familien stärker vor den teilweise erheblichen finanziellen Belastungen schützt. Auch die Zukunft der gesetzlichen Rente nahm Weimann in den Blick. Der VdK setze sich für eine Bürgerversicherung ein, um die Finanzierung der Rente langfristig zu sichern und die soziale Absicherung im Alter zu stärken. Was in Österreich Realität sei, müsse doch auch in Deutschland realisiert werden können.

Neben den großen sozialpolitischen Fragen richtete Weimann den Blick zugleich auf das unmittelbare gesellschaftliche Miteinander. Nachbarschaftliche Hilfe und gegenseitige Achtsamkeit seien wichtige Bausteine einer solidarischen Gesellschaft. Gerade dort, wo staatliche und professionelle Unterstützung an ihre Grenzen stoße, komme dem persönlichen Engagement der Menschen füreinander eine besondere Bedeutung zu.

Um das leibliche Wohl kümmerte sich erneut ein Team um Iris Kochendörfer, das die Gäste mit regionalen Spezialitäten wie hausmacher Wurst, Handkäs‘ und Spundekäs‘ verwöhnte. Dazu wurde Apfelwein vom Hotel-Restaurant Felsenkeller ausgeschenkt – typisch nassauische Genüsse, die für gute Stimmung sorgten und den Charakter der Veranstaltung unterstrichen.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden Karin Kleinert-Gruber und Karl Ludwig Michel (jeweils 25 Jahre), Inge Greupner (40 Jahre) und Günther Hagen (50 Jahre) geehrt.

Für den musikalischen Rahmen sorgte abermals Frank Diefenbach, der mit bekannten Liedern und stimmungsvoller Musik für eine angenehme Atmosphäre sorgte und die Gäste zum Mitsingen motivierte. Viele nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, alte Bekanntschaften zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.

Alfred Strauß: „Unser „Nassauer Nachmittag“ verband einmal mehr die gesellige Gemeinschaft des VdK mit wichtigen gesellschafts- und sozialpolitischen Themen. Die große Beteiligung zeigte deutlich, welchen Stellenwert der Ortsverband bei unseren Mitgliedern genießt und wie wichtig unsere starke Stimme für soziale Gerechtigkeit auch künftig bleibt.“